Montag, 27. Januar 2014

20 Jahre für Weisse Flotte Bau am Hotel Mercure

Am kommenden Mittwoch will "Die Linke" für das Weisse Flotten Gebäude am Hotel Mercure Hotel einen Erbaurechtsvertrag von mindestens Jahren 20 Jahren in der Stadtverordnetenversammlung durchsetzen.
Damit ist klar, dass es hier nicht mehr um eine temporäre Lösung geht, so wie es immer behauptet wurde, sondern um eine dauerhafte Lösung. Eine temporäre Lösung, war das Theater neben dem jetzigen Stadtschloss, das an eine andere Stadt verkauft werden konnte, als man mit dem Stadtschloss begann. Ein solches Gebäude kann nämlich jederzeit ab- und an anderer Stelle wieder aufgebaut werden und benötigt somit keinen Erbbaurechtsvertrag über 20 Jahre. Das von der Stadtverordnetenversammlung beschlossene Werkstattverfahren würde mit dieser Entscheidung ad absurdum geführt, eine mittelfristige bis langfristige Planung unter Einbeziehung des Hotel Mercure wäre kaum noch möglich. Gerade jetzt, wo die Bürger ihr neues Stadtschloss ins Herz gefasst haben, gewinnt der Bezug zum Lustgarten wieder stark an Bedeutung. Wir sprechen uns deshalb deutlich gegen diesen Antrag aus.

Samstag, 9. November 2013

Schwere Stunden Stunden für uns

Liebe Mitstreiter,
wir möchten uns ganz herzlich bei Ihnen allen für die tatkräftige Unterstützung, besonders auch bei der Demo vor dem Rathaus bedanken. Trotz der ungünstigen Zeit mitten am Tage, standen wir mit über 200 Mitstreitern vor dem Rathaus. Es war ergreifend als Prof. Kulka, der Architekt des Stadtschlosses, uns noch einmal vor Augen geführt hat, was wir als Potsdamer leichtfertig mit dieser Entscheidung verspielen. Das Ensemble aus Schloss und Lustgarten sei „der allerwichtigste Identitätsort“ der Stadt. „Ohne Visionen wird diese Stadt zu einer Rumpelkammer.“ Ebenso emotional sprach Prof. Kulka später vor dem Stadtparlament und appellierte an die Verantwortung für die Zukunft der Stadt. Auch Jan Jakobs warb eindringlich vor den Stadtverordneten, den Lustgarten endlich als Raum für die Potsdamer Mitte zu erschliessen. Nach dem Bau des Stadtschlosses, könne man nicht mehr wie bisher die Augen verschliessen, so wie es bei der Entscheidung von 2010 der Fall gewesen ist, als man der Weissen Flotte den Bau am Mercure Hotel genehmigte. Man müße endlich akzeptieren, daß dieser Garten ein elementarer Raum für die Potsdamer Mitte ist und in das städtebauliche Konzept einbezogen werden muß.

Genau das wollte die "Linke" verhindern und ist mit ihrem Antrag für den Bau der Weissen Flotte am Mercure Hotel, wie 2010 beschlossen, mit 26:23 durch gekommen. Dabei kamen die Stimmen auch von der CDU, der SPD und den Anderen. Parallele dazu wurde allerdings der Antrag der FDP angenommen, in der die Sanierungsziele des Lustgartens, in einer international und interdisziplinär besetzten Planungswerkstatt, festgelegt werden sollen. Was heißt das? Zunächst wird das Mercure Hotel an diesem Standort manifestiert. Eine Einheit Stadtschloss und Lustgarten, wird es in absehbarer nicht geben, denn man kann nicht auf der einen Seite ein Gebäude am Fusse des Stadtschlosses genehmigen und auf der anderen Seite die Sanierungsziele so ändern, daß das Mercure Hotel nicht mehr umgebaut werden darf. Wann und wie das Gebäude der Weissen Flotte gebaut wird, steht allerdings noch in den Sternen. Zunächst soll es ja ein temporärer Bau sein, was mit den Winkens Plänen nicht vereinbar wäre. Es ist kaum vorstellbar, das Jan Lehmann das Risiko auf sich nehmen wird, 5 Mio € oder mehr zu investieren, wenn die Stadt keine Ausgleichszahlung anbietet, aber den Abriss mit dem Mercure Hotel koppelt.

Wir werden das Ganze jetzt aufmerksam verfolgen und uns zur Wehr setzen, wenn durch die Hintertüre eine defakto endgültige Lösung geschaffen werden sollte. Ein Erbbaurechtsvertrag mit einer festen Laufzeit von 15 oder 20 Jahren, wäre genau so eine Lösung.

Dank auch an das Architekturbüro Dietz-Joppien, die gemeinsam mit uns die erste Verschandelung des Neuen Lustgartens, den "Winkenswinkel" verhindert haben. 



Donnerstag, 31. Oktober 2013

Liebe Mitstreiter,

leider haben wir sowohl im Bauausschuss als auch im gestrigen Hauptausschuss eine fürchterliche Niederlage erlitten. Der Antrag der Linken, das Weisse Flottengebäude vor dem Mercure Hotel zu genehmigen wurde von der CDU, Teilen der SPD und den Anderen unterstützt. Damit ist eine wichtige Weichenstellung für die abschliessende Entscheidung in der  Stadtverordnetenversammlung am kommenden Mittwoch gestellt. Wie wir aus eigener Erfahrung wissen, haben wir noch eine kleine Chance diese Situation zu drehen. Jetzt kommt es darauf an, das Bündnis erstmals zu aktivieren um alle Kräfte zu mobilisieren.

Das Landtagsschloß und der Lustgarten bilden eine Einheit, die für die Vollendung der neuen Mitte von Potsdam eine zentrale Rolle spielt. Unabhängig, ob das Mercure Hotel nun bleibt oder nicht, darf man sich diese Option für die Zukunft nicht verbauen. Namhafte Architekten und Städtebauer sind sich darin einig, ich möchte dabei nur an Prof. Kulka erinnern, der sagte :

Wer „ A“ sagt -muss auch „B" sagen, dieses Areal, das das Vorfeld der kunstvollen Beziehung zwischen Landschaft und Stadt ist, darf nicht weiter zerstört werden. Diese Bebauung wäre keine kleine Sünde, sondern eine schwer wieder gutzumachende große Sünde.“

Professor Fingerhuth aus Zürich und weltweitbekannter Stadtplaner von höchstem Range, warnte eindringlich vor falschen Entscheidungen und mahnte auf Rückbesinnung unserer Werte zwischen Mensch und Natur und warb inständig für den Erhalt dieses Lustgartens.

Er sagte: “ Dieser Ort war einmalig in Europa, mit einem Schloss und einer Parkanlage, das das Zentrum einer Stadt war; und der Situation einer Zeit danach, wo man die vorhandene Stadt ignoriert hat, man davon ausging, das man damit machen kann, was man will. Heute kann man feststellen, dass es in allen Städten der Welt ein paar große gemeinsame Themen gibt, in einer Zeit jenseits der Moderne,  nämlich einen neuen Respekt für das Vorhandene, und  den Respekt vor dem Alten.“


Wir werden jetzt noch einmal mit allen Fraktionen reden, die Presse und Bürger informieren und am kommenden

Mittwoch, den 6. November 2013 um 15:00 Uhr vor dem Beginn der Stadtverordnetenversammlung am Rathaus demonstrieren. Dafür brauchen wir das Bündnis und möglichst viele Mitstreiter. Es geht uns alle an, wir  LASSEN UNS NICHT EINFACH ÜBERRENNEN

Wollen wir wirklich so einen Klotz vor dem Landtagsschloss?

Jeder Mensch, der nur ein bisschen ästhetisches Empfinden hat, wird dies verneinen.

Spätestens bei der kommenden Kommunalwahl sind die Parteien auf unsere Stimmen angewiesen, das werden wir Ihnen zeigen!!!

Samstag, 26. Oktober 2013

Bürgerinitiativen und Innenstadtvereine schliessen sich zum „BÜNDNIS POTSDAMER MITTE“ zusammen









  Liebe Mitstreiter,

hiermit laden wir zur Pressekonferenz des neuen „BÜNDNIS POTSDAMER MITTE“ ein, in dem sich Bürgerinitiativen und Innenstadtvereine Potsdams neu zusammengeschlossen haben. Wir werden in Zukunft stärker gemeinsam auftreten, uns gegenseitig bei der Verwirklichung unserer Ziele unterstützen, gemeinsam die behutsame Wiederannäherung an die historischen Strukturen der Potsdamer Innenstadt fördern, helfen das Leitbautenkonzept zu verwirklichen und Bausünden in der Potsdamer Innenstadt verhindern.

Dazu möchten die Mitglieder
·         Bürgerinitiative „Mitteschön!“
·         Bürgerinitiative „Rettet den Lustgarten“
·         Förderverein zum Wiederaufbau der Neptungruppe
·         Förderverein für den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam e.V.
·         Förderverein Potsdamer Stadtschloss e.V.
·         Förderverein für die Wiederherstellung des Stadtkanals in Potsdam e.V.
·         Förderverein zur Pflege niederländischer Kunst in Potsdam e.V.
·         Synagogen-Förderverein Potsdam e.V.

Sie über ihre gemeinsame Ziele und Pläne für die Potsdamer Mitte informieren.


Termin:         Montag, den 28.10. 2013 ab 12:00 Uhr
Ort:               Hotel Mercure Potsdam, 17. Stock Lange Brücke, 14467  Potsdam

Dienstag, 27. August 2013

PM zur Demonstration am 2. September am Lustgarten


Demonstration gegen die jetzige Festlegung eines dauerhaften Neubaus der Weissen Flotte neben dem Hotel Mercure
Die Bürgerinitiative „Rettet den Lustgarten“
lädt ein zur Demonstration am
2. September 2013 19:00 Uhr im Lustgarten
Gastredner: Der international renommierte Architekt und Stadtplaner Prof. Carl Fingerhuth aus Zürich
Worum geht es uns?
Am 4. September soll in der Stadtverordnetenversammlung von Potsdam, der Weissen Flotte die Genehmigung erteilt werden, am Hotel Mercure ein großes zweistöckiges Restaurant zu errichten. Eine jetzige Festlegung auf diesen Standort ist grob fahrlässig, da die derzeitig ungeklärte Situation über die Zukunft des Hotels nach dem Verkauf durch die Blackstonegruppe, der Stadt alle Handlungsalternativen raubt. Die Konkretisierung der Sanierungsziele für den Lustgarten werden so extrem erschwert. Es wäre ein Freibrief für den Investor, das Hotel schnellstmöglich zu sanieren, wobei das Aussehen dann wie bei der Bibliothek komplett verändert würde, oder der Investor könnte auch auf die Idee kommen, das Hotel gleich abzureißen, um ein neues Hochhaus an gleicher Stelle zu errichten. 
Der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung von 2010, sah die Öffnung der Sichtachse vom Landtag zum Lustgarten vor. Der Weissen Flotte sollte dabei eine temporäre Lösung bis zum Abriss des Hotel Mercure erlaubt werden. Davon kann bei einer jetzigen Festlegung keine Rede mehr sein. Nach unserem Protest gegen den Winkelbau vor dem Neptunbassin, fand ein moderiertes Werkstattverfahren statt. Die demokratische Gepflogenheit wäre, diese Ergebnisse als Grundlage für die weitere Entscheidung zu nutzen, statt sich komplett darüber hinwegzusetzen. Durch unseren Aufruf und die Demonstration wollen wir verhindern, daß Potsdam sein großartiges Potential an dieser Stelle verspielt und zum Gespött der Welt wird. 

Wie sehr dieser Bau schon jetzt die Sichtbeziehung zum Schloss verstellt, kann man in der folgenden Simulation sehen.

 

Donnerstag, 22. August 2013

2. September Demonstration im Lustgarten

Es brennt wieder!
 
Liebe Mitglieder und Freunde
liebe Bürger Potsdams,

die aktuellen Ereignisse zwingen uns, mit geballter Kraft gegen die anstehende Entscheidung zur Wehr zu setzen. Deshalb ist es wichtig, dass wir alle am 2. September um 19:00 im Lustgarten demonstrieren. Bitte bringen Sie soviel Freunde und Bekannte wie möglich mit! Wir müssen ein Zeichen setzen!

Worum geht es?
Am  4. September soll in der Stadtverordneten-versammlung der Weissen Flotte die Genehmigung erteilt werden am Mercure Hotel ein großes zweistöckiges Restaurant zu errichten, obwohl der mögliche Verkauf des Mercure Hotels in Aussicht steht. Dieser Bau, würde entgegen des Beschlusses der Stadtverordneten-versammlung von 2010, keine temporäre Lösung sein, sondern als dauerhafter Glotz, die von allen gewollte freie Sicht auf das Stadtschloss verhindern. Selbst wenn man sich am Mittwoch für eine temporäre Lösung des Winkensbau entscheiden würde, wäre der Rückbau eine Illusion, denn in der Stadt wäre es niemanden zu vermitteln, Ausgleichszahlungen in Millionenhöhe zu zahlen. Wir fordern, dass am 4. September keine Entscheidung für diese Lösung gefällt wird.

Wir laden Sie ein zur Demonstration
am 2. September 2013, 19.00 Uhr
im Lustgarten am Neptun Bassin

Kommen Sie, bringen Sie Kerzen mit. Wir wollen damit friedlich unseren Protest zum Ausdruck bringen! Bitte geben sie diese Einladung an Ihre Freunde und Bekannten weiter.


Mit freundlichen Grüßen
Team Lustgarten

Freitag, 16. August 2013

Der städtebauliche Supergau

Liebe Mitstreiter,
es bahnt sich der städtebauliche Supergau an. Der Winkensbau für die weiße Flotte soll neben das Mercure an die Stelle des Palmenzeltes gesetzt werden. Dies ist ein städtebaulicher Wahnsinn, da durch diesen Bau die weitere Bebauung am Hotel Mercure präjudiziert wird.
Es entsteht ein riesiger Block, der selbst wenn das Mercure Hotel wegfallen sollte, stehen bleibt. Auch wenn das  Gebäude heute nicht stören sollte, wäre es spätestens dann ein Glotz in der Sichtachse und man würde das Hotel vermutlich durch ein neues Gebäude ersetzen. Die Sichtachse Lustgarten Stadtschloss wird es dann wohl niemals mehr geben und die heutige Strassenschlucht bleibt für immer bestehen. Sollte es dazu kommen, werden wir zum Gespött der Welt. Potsdam hat es dann mal wieder geschafft sein großartiges Potential zu verspielen.

Wie ich heute erfahren habe, wird es vermutlich eine Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung am 4. September für den Winkensbau geben. Es gebe Alternativen, die aber mit einem Federstrich verworfen wurden, da die alten politischen Kräfte sich gegen unsere Stadt entschieden haben.

Jetzt heißt es aufstehen und sich wehren, vor diesem Wahnsinn!!!!